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"Du bist wirklich ganz nach Deinem Vater gekommen.", spricht Emberos der alte Magier in dessen Obhut Dich Dein Vater gegeben hat.

"Es ist wirklich mutig von Dir uns Deine selbstlose Hilfe anzubieten - und Narren wären wir, wenn wir sie ausschlagen würden"

Während er redet sticht er abwechselnd links und rechts vom Floß mit einem langen Stecken ins Wasser - als ob er trotz des dichten Nebels ganz genau weiß wo das Floß langzusteuern ist.

"Aber wisse folgendes: Du bist nicht der Erste der sich daran versucht hat, doch sind alle vor Dir gescheitert. Wortgewandte Diplomaten, mächtige Magier, starke Kämpfer. Doch ist es nicht nur die Kampfstärke gewesen, die Deine Vorgänger scheitern ließ. Unentschlossenheit und ihre Voreingenommenheit benebelten Ihren Geist und führten sie vom Pfad des Erfolges ab."

Der Nebel lichtet sich allmählich und der hell leuchtende Mond glitzert auf den sanften Wellen des Wassers.

"Damit Du bestehst wo sie gescheitert sind, sind wir übereingekommen Dich für Deine Ausbildung nach Tarion zu schicken. Du hast sicher schon von ihr gehört - es ist eine sehr kleine Insel, doch die Menschen dort waren stets freundlich und aufgeschlossen gegenüber Fremden. Ich habe selbst lange Zeit dort... Nun aber das ist jetzt nicht wichtig."

Du spürst, wie der alte Mann langsam den Kurs ändert. Beinahe hättest Du es nicht bemerkt, wäre Dir nicht aufgefallen, dass der Mond auf dem Wasser vor wenigen Minuten noch weiter rechts gelegen hat.

"Du wirst hier alles finden, was Du für Deine Ausbildung benötigst und kannst Deinen Geist frei von Vorurteilen entwickeln. "

Unter dem Floß knackt und kratzt es kurz und Du erkennst, dass Ihr auf Grund gelaufen seid. In Fahrtrichtung siehst Du im Schein des Mondes einen Strand.

"So, da wären wir.
Hier - Dein Vater bat mich Dir diese magischen Tränke mit auf den Weg zu geben. Du wirst sie brauchen können, da bin ich mir sicher. Und grüß mir Charon - wenn ich nicht irre, müsste er immer noch im Tempel von Halionor arbeiten.

Ich wünsche Dir viel Erfolg. Wenn die Zeit reif, ist werde ich Dich wieder abholen, damit Du Dich Deiner Aufgabe widmen kannst - doch nun ist erst einmal die Zeit für Dich gekommen, zu lernen im Kampf und Geiste an Deinen Herausforderungen zu wachsen.

Mögen die Götter Dich beschützen."

Mit einem Seufzer der Anstrengung stößt der alte Mann sich wieder vom Ufer ab. Noch völlig in Gedanken vertieft findest Du nach kurzem Umsehen einen Weg, dem Du im Dunkeln folgst. Nach kurzer Zeit langsamen gehens bemerkst Du, wie die Sonne am Horizont den Mond vertreibt.

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